Eco-Driving: ökologisches oder ökonomisches Fahren?

Das Magazin – Ausgabe 1 – #Trick'N'Truck – Mai 2021 – 6 Min. Hördauer

Schwere Nutzfahrzeuge sind für 27 % der CO2-Emissionen des Straßenverkehrs in der EU verantwortlich*. Neben technischen Verbesserungen kann auch das richtige Fahrverhalten dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch und damit die von LKW verursachten Emissionen deutlich zu senken. 

 

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"Ecodriving” bezeichnet eine Reihe von Praktiken und Verhaltensweisen, die auf einen insgesamt sanfteren Fahrstil ausgerichtet sind, indem man kontrollierter und gemäßigter fährt. Aber wozu? Nun, das hat eine ganze Reihe Vorteile. 

Erstens, und allem voran, hilft das Ecodriving, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Dies ist zugleich ökonomisch, insbesondere in Anbetracht der stets steigenden Kraftstoffpreise, und umweltschonend, da die CO2-Emissionen durch LKW im Straßenverkehr auf diese Weise reduziert werden. Tatsächlich ist bewiesen, dass der Kraftstoffverbrauch durch eine solch ökonomische und ökologische Fahrweise um bis zu 25 % reduziert werden kann*.


Zweitens ist „Ecodriving“ weitaus sicherer. Durch sanfte Fahrmanöver und einen vorausschauenden Fahrstil kann die Unfallgefahr um bis zu 15 % reduziert werden. „Ecodriving” verbessert aber nicht nur Ihre Sicherheit, sondern verringert auch den Verschleiß. Insbesondere die Teile, die sich besonders schnell abnutzen – wie Bremsen und Reifen – halten deutlich länger.

Es dreht sich alles um die Sicherheit

Doch was bedeutet „Ecodriving“ eigentlich genau? Im Mittelpunkt steht hier das Vorausschauen: Gefahren im Straßenverkehr frühzeitig zu erkennen und daraufhin auch rechtzeitig und angemessen zu reagieren. Das heißt also defensiv Fahren und immer mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen sowie abruptes Beschleunigen und Bremsen vermeiden: Kommt eine scharfe Kurve, eine rote Verkehrsampel, eine Steigung oder ein Gefälle? Doch es geht auch um Umsicht, schon bevor Sie Ihre Fahrt antreten, indem Sie sehr genau auf die Wartung Ihres Fahrzeugs achten. Dies bedeutet, dass Sie Ihre Fahrzeuge immer gut prüfen und dass Sie wichtige Teile wie Bremsen und den Reifenfülldruck stets kontrollieren. So sollte zum Beispiel der Reifenfülldruck immer der aktuellen Last des Fahrzeugs angepasst werden. Dies hilft, unnötige Wartungskosten zu vermeiden. 
Alle diese kleinen Praktiken und Verhaltensweisen zusammengenommen können einen riesigen Unterschied machen, vor allem für Unternehmen, die große LKW-Fuhrparks verwalten. Ein Beispiel dafür ist die britische Firma Wincanton, ein Logistikunternehmen, das den größten LKW-Fuhrpark in Großbritannien mit 3.500 LKW und 4.000 Fahrern verwaltet. Für Dave Rowlands, Technischer Fuhrpark-Direktor bei Wincanton, sind die Prinzipien des „Ecodriving“ Teil der Sicherheitsschulungen, die das Unternehmen seinen Fahrern anbietet. „Durch fortlaufende Schulungen und Mentoring wollen wir erreichen, dass unsere Fahrer ein Sicherheitsbewusstsein verinnerlichen”, erklärt er. „Kraftstoffersparnisse sowie andere Vorteile des ‚Ecodriving‘ ergeben sich automatisch daraus.”

Besseres Wohlbefinden für die Fahrer

Ein weiterer Vorteil betrifft die Fahrer. Sie sind deutlich weniger gestresst, wenn sie über Wissen und Erfahrungen verfügen, mit denen sie Unfälle vermeiden können. Auch ein gut gewartetes Fahrzeug mit dem richtigen Reifenfülldruck und funktionstüchtigen Bremsen verbessert das Sicherheitsgefühl und reduziert die Unfallgefahr zusätzlich. 

Messbare Kraftstoffersparnis durch Energiesparreifen

Und natürlich gibt es noch eine ganz direkte Möglichkeit der Kraftstoffreduzierung bei LKW, nämlich ihre Ausrüstung mit Hochleistungsreifen: Da „grüne Reifen“ – wie sie von Wincanton bezeichnet werden –, aber auch andere Reifen der neuesten Generation einen geringeren Rollwiderstand bieten, können sie zu erheblichen Kosteneinsparungen und zu einer Reduzierung der Schadstoffemissionen beitragen.
Da Technologien stets weiterentwickelt werden, halten Unternehmen wie Wincanton stets Ausschau nach Optimierungsmöglichkeiten und neuen Angeboten. Eine solche Weiterentwicklung sind etwa Reifen mit einer längeren Lebensdauer durch einen verbesserten Reifenaufbau, wodurch sie robuster gegen mögliche Schäden sind; das kann einen großen Unterschied machen, wenn man einen großen Fuhrpark zu verwalten hat. Gewiss, Hochleistungsreifen können zunächst einmal teurer in der Anschaffung sein, doch diese Mehrkosten können durch die Einsparungen dank verringertem Kraftstoffverbrauch und seltener fälligem Reifenwechsel wieder mehr als wettgemacht werden.

Energiesparreifen bieten im Allgemeinen einen um durchschnittlich 20 %** geringeren Rollwiderstand im Vergleich zu normalen Reifen; daraus resultiert eine Kraftstoffersparnis in Höhe von etwa 2,5 %***. Das aktuelle EU-Reifenlabel soll dahingehend neu geregelt werden, dass es den Nutzen von Energiesparreifen in Bezug auf ihren Rollwiderstand – neben anderen Leistungsmerkmalen wie Nasshaftung bzw. Nassbremseigenschaft und externem Fahrgeräusch – klar anzeigen wird; dies wird Entscheidern die bedarfsgerecht richtige Reifenwahl erleichtern.

Die Bedeutung von vernetzten Fahrzeugen

Heute gibt es digitale Werkzeuge, die zusätzlich zur Verbesserung der mechanischen und physikalischen Leistung von Fahrzeugen eingesetzt werden können. Wie Sie sicher schon wissen, sind heute immer mehr LKW miteinander „vernetzt“; das bedeutet, sie sind mit telematischen Systemen ausgerüstet, die alles verfolgen und überwachen: Sie haben nicht nur eine Geolokalisierungsfunktion, sie überwachen auch die Fahrzeuggeschwindigkeit, das Fahrverhalten wie Beschleunigungen und abruptes Bremsen, und sogar den Reifendruck!

Dies ist für Fuhrparkmanager ein sehr nützliches Tool, das aber auch hilft, Fahrer zu schulen und ihnen Anreize zu geben. So bietet das Nachverfolgungssystem etwa die Möglichkeit, die Fahrleistung unter Kollegen zu vergleichen, wodurch Fahrern ein Anreiz gegeben werden kann, ihre Leistungen zu verbessern. Und im Falle einer Kollision bietet es ihnen die Möglichkeit, zu überprüfen, was genau passiert ist, unter anderem mithilfe einer Videoaufnahme von der nach vorne gerichteten Kamera des Fahrzeugs. Aus diesen Aufnahmen entsteht eine Lernmöglichkeit – und eventuell auch die Chance zu beweisen, dass die Kollision nicht eigenverschuldet war.

Und schließlich spiegeln sich die Vorteile vernetzter Fahrzeuge auch in den Sicherheitsbewertungen von Wincanton, ihrer Abnutzungsrate und dem Kraftstoffverbrauch insgesamt wider. In diesem Sinne sind die Überwachungssysteme ein zusätzliches Hilfsmittel für das Umsetzen einer umweltfreundlichen und sparsamen Fahrweise.

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