Because I'm happy... Wie können Flotteninhaber die Zufriedenheit ihrer Fahrer fördern?

Veröffentlicht am 17. Oktober 2021 - 6 Leseminuten

Lkw-Fahrer ist ein harter Job. Der Transportbranche fällt es zunehmend schwer, genügend Nachwuchs zu finden, um die tausende von Fahrern zu ersetzen, die jedes Jahr in den Ruhestand gehen. In Polen und Rumänien ist diese Krise besonders akut. Wir haben mit drei Fuhrparkbesitzern aus diesen Ländern darüber gesprochen, wie sie ihre Fahrer gewinnen und halten.

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Ob es nun an den harten Arbeitsbedingungen, der geringen Bezahlung, an Sicherheitsbedenken oder einfach am Image liegt: der Beruf des Fernfahrers hat in den letzten Jahren gelitten ... Dennoch ist unsere Wirtschaft immer noch weitgehend vom Straßentransport abhängig. So gut wie alle Waren werden irgendwann einmal auf der Straße transportiert. Deshalb ist es wichtig, Wege zu finden, um das Lkw-Fahren wieder attraktiv zu machen!

Wenn es den Transportunternehmen gelingen soll, junge Fahrer anzuwerben, müssen sie greifbare Garantien und eine attraktive Vergütung bieten, um das angeschlagene Berufsimage zu verbessern.

Wie man neue Fahrer anwirbt

Es ist nicht immer einfach, neue Fahrer zu gewinnen. Wie sich herausstellt, geht es oft um sehr konkrete Fragen. „Beim Erstgespräch sprechen wir über Arbeitszeiten, Prämien für umweltfreundliches Fahren und solche Dinge“, erzählt Władysław Tworkowski(1), Geschäftsführer von Montana, einem Unternehmen für internationale Transporte mit Sitz in Przasnysz, Polen. „Pünktliche Bezahlung, freie Wochenenden und ein gut gewarteter Fuhrpark sind Dinge, auf die neue Mitarbeiter besonders achten.“.

Aufgrund des insgesamt schlechten Images der Branche müssen die Transportunternehmen doppelt so hart an ihrem Ruf arbeiten. „Die Fahrer bilden sich ihre Meinung auf der Straße, vor allem durch Mundpropaganda. Man kann in Fachmedien oder Zeitschriften werben, aber tatsächlich sind es oft die eigenen Fahrer selbst, die andere Fahrer überzeugen", erklärt Michał Jamka(2), der Chef von Glob Truck in Ostrołęka, ebenfalls in Polen. „Wenn ein Fahrer hört, dass die Arbeit fair bezahlt und gut organisiert ist, sodass er mehr Zeit zu Hause verbringen kann, dann ist das oft das Wichtigste.“

Wie man gute Fahrer bindet

Dasselbe gilt für die Bindung der eigenen Fahrer: Auch hier ist es entscheidend, die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu bieten und das bestmögliche Image zu vermitteln. „Derzeit schätzen sowohl unsere erfahrenen als auch unsere jüngeren Kollegen die Arbeitsbedingungen in unserem Unternehmen“, erklärt Dan Adrian Bejușcă(3) stolz. Er ist Geschäftsführer von Volanul de Aur, einem rumänischen Kühltransportunternehmen. „Unsere Arbeitszeiten sind flexibel, die Fahrer können sich jederzeit freinehmen, und wir bieten Prämien für Samstagsarbeit und für die Sauberkeit der Fahrzeuge.“

Er erwähnt, dass seine persönliche, gute Beziehung zu den Fahrern und auch der gegenseitige Respekt wichtige Faktoren für die langfristige Mitarbeiterbindung sind. Władysław von der Firma Montana in Polen ergänzt, dass auch gut gepflegte Lkw wichtig sind: „Abgesehen von den Arbeitszeiten fragen neue Fahrer vor allem nach dem Zustand der Lkw, die sie fahren werden, das ist auch ein sehr wichtiger Punkt für sie.“

Solche Argumente sind zentral, um junge Fahrer davon zu überzeugen, für das Unternehmen zu arbeiten, da viele von ihnen durch die höheren Löhne in westeuropäischen Unternehmen abgeworben werden. „Junge Fahrer nehmen, was polnische Spediteure anbieten können, aber sie sind immer auf der Suche nach besseren Bedingungen, was verständlich ist“, weiß Michał Jamka von Glob Truck. „Wir versuchen, so gut wie möglich auf diese Situation zu reagieren, aber noch haben wir keine Lösung für dieses Problem.“
„Die Zuverlässigkeit eines Unternehmens sowie die Sicherheit und das Selbstwertgefühl, die ein guter Job mit sich bringen, das ist, was Fahrer langfristig bindet – und dass der gute Zustand der Lkw garantiert wird“, resümiert Dan Adrian Bejușcă.

Umgang mit der Kluft zwischen den Generationen

Darüber hinaus müssen Fuhrparkbesitzer auf ein weiteres Element achten, das die Harmonie innerhalb ihrer Teams stören kann: die Kluft zwischen jungen und erfahrenen Fahrern. Das Aufkommen technischer Hilfsmittel wie dem Tempomat, dem Abstandsradar und der Telematik hat das Lkw-Fahren verändert, und das kann zu einer Kluft zwischen den Generationen führen. „Es ist oft einfacher, mit jüngeren Fahrern zurechtzukommen. Sie sind meist aufgeschlossener gegenüber Vorschlägen, z. B. in Bezug auf eine umweltfreundliche Fahrweise – was ja auch zu Einsparungen für das Unternehmen führt“, betont Władysław. „Ältere Fahrer denken häufig, sie wüssten es besser. Dank der Telematik können wir uns genau ansehen, wie die Fahrer fahren, wann sie vielleicht zu stark bremsen usw. Junge Fahrer sind dafür sehr offen, während ältere sich daran stören. Sie verlassen sich ganz auf ihre Erfahrung und lehnen diese technischen Hilfsmittel oftmals ab.“

Dennoch sagt Dan Adrian Bejușcă in Rumänien, dass jeder Fahrer, unabhängig vom Alter, seine Stärken und Schwächen hat und dass seiner Erfahrung nach „sowohl erfahrene als auch neuere Fahrer, die ihre Fähigkeiten verbessern wollen, Interesse an Innovationen zeigen.“ Eines ist sicher: Die Welt des Lkw-Transports hat schon so manche Krise durchlebt und sich dabei immer auch weiterentwickelt. Und das wird sich so schnell nicht ändern.

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Anreize schaffen
Lkw-Fahrer müssen ständig neue Vorschriften und Praktiken befolgen. Geben Sie Ihren Fahrern gute Gründe, diese einzuhalten, z. B. durch Prämien für umweltbewusstes Fahren oder eine gute Instandhaltung ihres Fahrzeugs.

Frieden wahren
Manchmal entstehen Konflikte zwischen Fahrern und Management. Alle Fuhrparkbesitzer, mit denen wir gesprochen haben, nannten Respekt und gutes Zuhören als Schlüsselelemente zur Vermeidung von Eskalationen: Ihre Fahrer sollten sich stets anerkannt fühlen und offen sprechen können, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Sorgen Sie für ihre Sicherheit
Durch die Covid-19-Pandemie sind Lkw-Fahrer besonders gefährdet. Ergreifen Sie alle erforderlichen Maßnahmen, um Ihre Fahrer zu schützen und nutzen Sie alle technischen Hilfsmittel, die das Fahren so sicher wie möglich machen.

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